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Wilhelm Reich stellte fest, dass sich die Bildung der genannten Bionen nur im Aufguss von Heu, nicht aber von frischem Gras, vollzieht, also nur bei absterbendem Gewebe. Bei Gewebe also, das in seiner Vitalität, in seinen Lebensfunktionen, geschwächt ist. Konnte diese Erkenntnis auf den menschlichen Körper übertragen werden? Auf Gewebe, das z.B. durch Traumas vom Energiefluss weitgehend abgeschnitten ist? Und könnte dies die Ursache für die Entstehung von Krebszellen sein? Geschwächte Zellen, die den Bezug zum Ganzen verloren haben, verselbständigen sich. Da ihre energetische Ladung nicht mehr ausreicht, um ihre Struktur zu halten, zerfallen sie in kleinere Teile, den Bionen, und organisieren sich anschließend als Krebszellen neu.
Seine Hypothese konnte Reich in den darauf folgenden Jahren immer mehr experimentell untermauern. Auch haben sich seine diesbezüglichen medizinischen Grundlagenforschungen mittlerweile im Wesentlichen bestätigen lassen. Den Ergebnissen Reichs zufolge entsteht Krebs als Wirkung tiefer emotionaler Blockierung und Erstarrung: Krebs kann also als Folge nicht gelebten Lebens interpretiert werden.
Nicht gesagt werden soll hiermit, dass es keine anderen Ursachen für Krebs gäbe wie krebserregende Stoffe oder Strahlungen. Die Erkenntnisse Reichs stellen vielmehr eine Ursache, wahrscheinlich die häufigste, für die Entstehung von Krebs dar.
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