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Wie entstand nun also die erste Zelle, der erste Einzeller? Oder entstehen auch heute noch Zellen in der Art wie damals die erste Zelle entstanden ist? Wenden wir uns nun wieder den Ergebnissen der Forschungen des Wilhelm Reich zu.
Wie wir gesehen hatten, konnte Reich die Entstehung von Einzellern beobachten. Indem er z.B. rotglühenden Meeressand und abgekochtes Wasser unter sterilen Bedingungen vermengte und einfach abwartete. Oder indem er unter keimfreien Bedingungen steriles Heu in abgekochtes Wasser gab und einfach einige Tage vergehen ließ. In beiden Fällen bildeten sich Einzeller.
Aber wie entstanden diese nun ganz genau? Wie verlief der Prozess im Detail? Die Möglichkeit, dass sich in der Mischung nur ein paar bereits vorhandene Einzeller vermehren würden, war ja nun aufgrund der sterilen Bedingungen des Experiments ausgeschlossen.
Reich machte bei seinen Versuchen mit dem Heuaufguss folgende Beobachtungen (Zitat aus dem genannten Buch des Prof. Dr. Bernd Senf auf Seite 62):
Die Struktur des pflanzlichen Gewebes beginnt schon bald sich in kleinste Bläschen zu zersetzen, die Reich “Bione” nannte, die sich zeitweise zu größeren Bläschenhaufen zusammenballten. Im weiteren Verlauf bekamen einige von ihnen eine Membran, lösten sich vom Ausgangsgewebe ab, und die Schnur, die sie zunächst noch mit dem Gewebe verband, wurde schließlich durchtrennt, so dass die Gebilde frei in der Flüssigkeit herumschwammen. Die innere Bläschenstruktur löste sich allmählich auf, und es entstand im Inneren zunächst an einer Stelle ein Pulsschlag, der allmählich immer weitere Teile des Inneren mit in die Bewegung zog; nach und nach entwickelte sich eine innere Fließbewegung, ein inneres Strömen, innerhalb dessen sich ein Kern herausbildete. Im Inneren der Membran kam es dann unter ständigen Rotationsbewegungen zu einer Verdichtung, bis die Membran aufplatzte wie ein Blasensprung. Und aus ihr heraus kam ein neuer lebender Einzeller, mit allen Eigenschaften, wie sie über ihn in der Biologie bekannt sind: Zellkern, Zellwand, Protoplasma; und mit der Fähigkeit, sich zu teilen, so dass aus einem Einzeller 2,4,8,16,32 usw. Einzeller wurden. Nach einigen Tagen wimmelte es im Heuaufguss nur so vor lauter Einzellern.
Anfang und Ende des Versuchs waren also genauso, wie es in der Biologie allgemein bekannt ist. Aber der Verlaufsprozess, wie ihn Reich beobachtet und beschrieben hat, ist ein ganz anderer. Die von ihm beobachteten neuentstandenen lebenden Einzeller sind nicht hervorgegangen aus bereits vorhandenen lebenden Keimen oder Einzellern aus der Luft oder auf dem Heu oder im Wasser, sondern aus Gebilden, die herkömmlicherweise nicht als lebende Organismen interpretiert werden würden: den kleinen Bläschen, den Bionen, die viel weniger komplex sind als eine lebende Zelle, die keinen Stoffwechsel haben und sich auch nicht reproduzieren können.
Damit ist die Sensation perfekt. Reich konnte nun erklären, wie die erste Zelle entstanden ist. Und weiter noch: In der Art und Weise, wie damals die erste Zelle entstanden ist, entstehen auch heute noch laufend weitere Zellen. Damit ist das große zuvor genannte Rätsel der Biologie gelöst: für die Schaffung neuer Einzeller “aus dem Nichts” sind zwei Komponenten nötig: die erste Komponente ist die von Reich als Bionen bezeichnete, die zweite Komponente ist die Materie (der Sand, das Heu, das Wasser etc.).
Zusammengefasst könnte man sagen: zur Schaffung einer Zelle “aus dem Nichts” benötigt man die Bionen, eine Energie bzw. Lebensenergie, eine Art Bewusstseinsfeld, sowie die Materie, mit der sich das genannten Bewusstseinsfeld verbinden kann. Und fertig ist der Einzeller. Und damit kommen wir zu der Synthese der von Prof. Dr. Scherer genannten zwei unbeweisbaren Möglichkeiten der Schaffung der ersten Zelle, zu einer Vereinigung der beiden Modelle. Der Schöpfungsgedanke entspricht dem Bewusstseinsfeld der Bionen. Das ist der schöpferische auslösende Aspekt. Der Aspekt der “Urzeugung” aus toter Materie entspricht dem Ansatz der Evolutionsbiologie. Und beide Aspekte passend miteinander kombiniert führen zur Lösung der ewigen Frage nach der Entstehung des Lebens, nach der Entstehung der ersten Zelle. Das Bewusstseinsfeld der Bionen, der schöpferische Aspekt, verbindet sich mit der Materie – die Urzeugung der ersten Zelle hat stattgefunden, bzw. findet sogar immer noch laufend statt!
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