Die Energiekörper

Die Energiekörper


Reich stellte fest, dass die Energie- bzw. Strahlungsfelder der Bione bestimmte Funktionsgesetze aufwiesen. Eine Beobachtung war, dass zwei Bione mit ihren Energiefeldern in Kontakt kommen konnten, ohne dass sich ihre feinstofflichen Körper hierbei berühren mussten. Der Kontakt entstand also über eine gewisse Distanz hinweg, was Reich als “orgonotische Strahlungsbrücke” bezeichnete. Mit dem Begriff “Orgon” bezeichnete er die von ihm entdeckte Lebensenergie, welche in anderen Kulturen z.B. als Chi, Prana oder Reiki bezeichnet wird.

Reich stellte fest, dass bei einem über die Strahlungsbrücke wechselseitigen Durchdringen der Energiefelder bei beiden Gebilden ein höherer Grad an energetischer Erregung stattfand. Ihr Leuchten wurde intensiver, ihre inneren Bewegungen wurden stärker.

Eine Annäherung ließ schließlich die beiden Energiefelder zu einem einheitlichen Energiefeld verschmelzen. Zusätzlich konnte es bei den Bionen sogar eine Auflösung der stofflichen Grenzen und ein körperliches Verschmelzen mit sich bringen, so dass aus zwei Bionen schließlich eines wurde.

Reich fand weiter heraus, dass nicht nur die Bione sondern alle lebenden Zellen und sogar jeder lebende Organismus (z.B. der Mensch) über ein Lebensenergiefeld verfügen, von dem sie durchdrungen und umgeben sind. Auch zwischen den Lebewesen kann es zu einer “orgonotischen Strahlungsbrücke” kommen.

Bernd Senf schreibt hierzu in seinem bereits zitierten Buch:

    Auf dieser Grundlage wurden ihm (Reich) Zusammenhänge, die er schon früher beobachtet hatte, von ihrer tieferliegenden bioenergetischen Funktion her verständlich. Ich will nur einige andeuten: Das spontane Gefühl von Verliebtheit, liebevolle oder auch sexuelle Erregung, ohne dass sich die Körper schon berührt haben, das spontane wechselseitige sich Hingezogenfühlen, die Anziehungskraft, die vom anderen ausgeht, und der Drang, sich schließlich auch körperlich zu vereinigen; das Gefühl, miteinander zu verschmelzen und “eins” zu werden, und die wachsende Erregung, die sich bis zum Orgasmus steigern kann und dann in Entladung und Entspannung übergeht – all das deutet Reich als Ausdruck orgonenergetischer Grundfunktionen, des “orgonotischen Kontakts”, freilich nur dann, wenn dieser Kontakt wirklich entsteht und die wachsende Erregung in den Beteiligten frei strömen und sich entladen kann. Ist sie dagegen eingesperrt in die Panzerungen, so entstehen mit wachsender Erregung Angst und Panik.
     

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