Das Menschenbild

Das Menschenbild früher und heute


Das aktuelle Menschenbild

Das aktuelle Bild unserer Zeit basiert auf den Aussagen des französischen Philosophen, Mathematikers und Naturwissenschaftlers René Descartes (1596 – 1650), welcher als der Begründer des modernen frühneuzeitlichen Rationalismus gilt.

Er reduzierte den lebenden Organismus des Menschen auf dessen Mechanik und wurde damit zum Begründer des neuzeitlichen Menschenbildes, welches auch unserer heutigen Medizin zugrunde liegt. Sein Weltbild lehrte, dass der Mensch ein für sich abgeschlossenes, rein physisches Wesen sei, gesteuert durch Hormone und Drüsen, ein „Bioroboter” ohne Seele aber mit einem Körper, der bereits nach der Geburt dem sicheren Verfall zueilt.

Das Menschenbild des Mittelalters

Das kirchliche mittelalterliche Weltbild lehrt, dass der Mensch neben seinem Körper auch noch eine Seele hat, welche den physischen Tod übersteht. Die Kirche gibt zwar keine Auskunft, wo die Seele bei der Geburt herkommen würde, jedoch erweitert sie die physische Realität um eine zusätzliche Dimension.

Das Menschenbild des Altertums

Entsprechend der Lehren der Alten Schulen besitzt der Mensch nicht nur einen Körper, sondern derer sieben. Zum einen natürlich den uns bekannten physischen Körper. Unmittelbar um den physischen Körper legt sich ein Energiefeld, der ätherische Körper. Dieser Energiekörper durchdringt den sichtbaren Körper und reicht über ihn hinaus. Durch diesen wird der Leib belebt oder energetisiert. Der ätherische Körper ist schließlich vom Emotional- oder Astralkörper umgeben. Der Astralkörper ist feiner als der ätherische Körper. Dann gibt es da noch den Mentalkörper, den vierten Körper, welcher den Astralkörper umgibt. Er ist das Vehikel für den Geist oder den Verstand. Dann gibt es den spirituellen Körper, der sechste Körper wird als „kosmisch” bezeichnet, der siebte ist der Ursprung, die Quelle aus der alles Sein kommt, der kosmische Urgrund, das Nirvana, Gott oder als was man es auch immer gerne bezeichnen würde.

Die Seele ist nicht im physischen Körper eingeschlossen, sie durchdringt diesen und andere Energiekörper und reicht auch weit über diese hinaus. Der Mensch hat diese sieben Körper alle gleichzeitig. Wenn der physische Körper stirbt, dann löst sich i.d.R. anschließend auch der ätherische Körper auf. Die Seele lebt dann im Astralkörper weiter (die höheren Energiekörper bleiben natürlich auch erhalten). Natürlich hat die Seele immer die Möglichkeit, sich wieder einen physischen Körper anzueignen.

Im physischen Körper befinden sich sieben Energiezentren, die sogenannten Chakren. Jedes Chakra steht mit einem der genannten Energiekörper in Verbindung. Ist die Funktion des Chakras gestört, wird auch der dazugehörige Energiekörper in Mitleidenschaft gezogen und umgekehrt. Der Mensch wird also krank. Die Energiekörper des Menschen können auch mit den Chakren oder Energiekörpern anderer Menschen oder Lebewesen in Verbindung stehen, was von Vorteil oder Nachteil sein kann.

Der physische Körper ist an Raum und Zeit gebunden, der ätherische kann durch den Raum, aber nicht in der Zeit reisen. Dies kann nur der Astralkörper, allerdings nur zurück in die Vergangenheit. Der vierte Körper, der mentale Körper, kann sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft greifen, für ihn ist die Vergangenheit genauso gegenwärtig wie die Zukunft. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden eins.

Jeder genannte Körper erzeugt im Schlaf seine eigenen Träume. Wenn beispielsweise der Mensch gerade fastet, dann kann es durchaus sein, dass er vom Essen träumt. Dieser Traum geht dann vom ersten Körper, dem physischen Körper, aus. Manche sehen im Traum exakt zukünftige Ereignisse voraus. Diese Träume stehen dann mit dem Mentalkörper (dem vierten Körper) in Verbindung.

Die „Einweihung” in den Alten Mysterienschulen (egal ob in Ägypten oder in Indien) war nun der Weg, das Bewusstsein des Individuums bzw. seine Schwingungsfrequenz zu erhöhen, so dass er sich des Umfangs der genannten gesamten Existenz seines Seins wieder voll bewusst wurde.

Offene Fragen unserer Zeit

Wer kennt es nicht? Man spürt die Blicke anderer, wenn man z.B. von hinten angestarrt wird. Man greift zum Telefonhörer und möchte jemanden anrufen – gerade in diesem Augenblick läutet das Telefon und die besagte Person ist am Apparat. Nach dem Umzug findet die Katze alleine den Weg in die neue Wohnung, auch wenn diese viele Kilometer entfernt ist. Brieftauben finden den Weg zurück nach Hause, egal unter welchen Umständen sie wo auch immer freigelassen wurden. Jemand träumt von einem Unfall und dieser ereignet sich Tage darauf exakt entsprechend der Bilder des Traums. Jemand verliert z.B. einen Arm und klagt anschließend über Phantomschmerzen. Ein Vogelschwarm fliegt unter einer Brücke hindurch und alle Vögel wechseln vollkommen gleichzeitig die Flugrichtung, ähnliches gilt für Fischschwärme. Man ist Zuschauer eines einwandfrei funktionierenden Gedankenlese-Experiments.

Rupert Sheldrake, er studierte in Cambridge Biologie und Biochemie, später an der Harvard University Philosophie, versucht dies mit seiner These der „morphogenetischen Felder” zu erklären. Vereinfacht gesagt, existiert demnach ein „universelles Feld”, durch das Personen und Ereignisse miteinander in Verbindung stehen, sowohl zeitlich als auch räumlich.

Interessanterweise entspricht diese Aussage in einer sehr vereinfachten Art und Weise dem Weltbild, welches uns die Alten Mysterienschulen lehren. Dieses Weltbild liefert auch Antworten auf die obengenannten ungeklärten Fragen unserer Zeit. Man spürt die Blicke des anderen deshalb, weil die Verbindung auf der Ebene der Energiekörper hergestellt wird. Die Phantomschmerzen des amputierten Armes beruhen darauf, da der ätherische Körper noch den Arm als Gliedmaß beinhaltet. Der Traum über den bevorstehenden Unfall ist eine Information des Mentalkörpers. Die Fische im Schwarm wechseln alle gleichzeitig die Richtung, da auch deren höhere Energiekörper durch energetische Kopplungen in direkter Verbindung stehen. Die Taube findet sicher nach Hause, sie folgt der „Energielinie” einer energetischen Kopplung zwischen ihr und dem Besitzer oder zwischen ihr und anderen Tauben.
 

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